Wissenswertes aus der Schmuckwelt: Diamanten

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Die Menschen schmücken sich schon seit tausenden Jahren mit Steinen. Neben Steinen wurden auch andere Materialien wie Gold und Silber zu Schmuck verarbeitet. Damals wie heute zählt der Diamant zu den wertvollsten Edelsteinen auf der Welt. Damit ein Edelstein als Diamant bezeichnet werden darf, muss er verschiedene Kriterien erfüllen. Diese sind auch als 4 C bekannt::

Cut - Die Schliffform bzw. Proportionen
Carat - Das Gewicht in Karat
Colour - Die Farbe
Clearity - Die Reinheit

Nur die erste dieser Eigenschaften, die Schliffform, lässt sich vom Menschen direkt beeinflussen. Bis zum Mittelalter wurden Juwelen nur mehr oder weniger rund geschliffen. Erst in der frühen Neuzeit, ungefähr im 15. Jahrhundert, kam der Facettenschliff auf. Dieser besteht aus einer Vielzahl kleiner, drei- oder viereckiger, glatt polierter Flächen, den Facetten. Bei durchsichtigen Steinen kommt der Facettenschliff am besten zur Geltung, weil sie eintretendes Licht reflektieren, brechen und vielfarbig aufspalten können. Eine enorme Verstärkung dieser Effekte bringt der Brillant-Vollschliff. Dabei ist eine Mindestanzahl von 32 Facetten im Oberen Bereich des Steins erforderlich, sowie eine Mindestanzahl von 24 Facetten im unteren. Ein Diamant, der im Brillantschliff geschliffenen ist, wird als Brillant bezeichnet.

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